Korth

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Korth war schon die Hauptstadt Karrnaths, als das Königreich Galifar noch nicht einmal existierte. Einige Gebäude stammen aus der Zeit, als die menschlichen Siedler zum erstenmal einen Fuß auf den Kontinent setzten. Der Großteil der Gebäude wurde um die Mitte der Herrschaftszeit König Galifars I. erbaut. Damals breitete sich das Königreich rasant in alle Richtungen aus. Korth erstreckt sich am Südufer des Karrn. Blickt man von den Stadttoren aus nach Osten, kann man den dichten Nachtwald sehen. Die mächtigen Mauern Kronheims, des Stammsitzes der Herrscherfamilie von Karrnath, erheben sich auf dem Königshügel, der im Königsviertel der Stadt liegt. Ein weiteres großes Gebäude ist die Kathedrale der göttlichen Herrschar, die einen guten Teil des Tempelviertels einnimmt. Hier findet man Schreine zu Ehren aller Götter des Pantheons.
Die Architektur der Stadt wirkt schwer und behäbig, und die einzelnen Häuserblöcke sind in einem symmetrischen Muster angelegt, das vom zentral gelegenen Hauptplatz ausgeht. Der militärische Einfluß, der alle Aspekte des Lebens in Karrnath durchdringt, sorgt auch dafür, dass die Gebäude monolithisch und gleichförmig wirken und selbst Zierelemente wie Monumente, Obelisken und Grabmäler stets dem gleichen Schema folgen.
Korth besteht aus fünf Stadtbezirken, und jeder Stadtbezirk hat seine eigene Atmosphäre. Diese Stadtbezirke heißen Königsviertel, Tempelviertel, Handelsviertel, Bürgerviertel und Armenviertel. Man findet in jedem Viertel Wohnhäuser, Märkte und andere Gebäude, die für das Stadtleben erforderlich sind, aber dennoch konzentrieren sich die Gebäude, die dem Viertel ihren Namen geben, jeweils dort. Im Königsviertel findet man einen Großteil der Ämter, die Wohngebäude und Empfangshallen der Königsfamilie und der besonders reichen, einflussreichen Adeligen. Die verwinkelten Strassen des Tempelviertels sind den unterschiedlichsten Religionen und Kulten ganz Khorvaires geweiht. Hier findet man winzige Schreine und riesige Kathedralen. Selbst wenn man einem völlig obskuren Kult anhängt, findet man hier vermutlich einen Ort, an dem man beten kann. Im Handeslviertel haben sich Geschäfte aller Art niedergelassen. Außerdem unterhalten hier alle Drachenmalhäuser Lagerhäuser und Enklaven. In dem stets geschäftigen Viertel treffen Angebot und Nachfrage aufeinander. Im Bürgerviertel steht die Häuser der Mittelschicht. Das Armenviertel stellt ein gefährliches Labyrinth von engen Strassen dar. Hier versuchen die armen und verzweifelten Bürger, die es im Leben zu nichts gebracht haben, sich einen Lebensunterhalt zu verdienen. Das Armenviertel ist fest im Griff des organisierten Verbrechens. Die engen, verwinkelten Gassen bieten zahlreiche Verstecke für Kriminelle. Es ist der ideale Ort, um dunklen Geschäften und finsteren Machenschaften ungestört nachzugehen.

Korth

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